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Mauswiesel
Mustela nivalis
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Länge
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28 Zentimeter
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Schwanz
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7 Zentimeter
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Gewicht
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130 Gramm
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Nahrung
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Nagetiere
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Jungtiere
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3 - 10 Jungtiere
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Tragzeit
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33 - 38 Tage
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Sozialstruktur
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Einzelgänger
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Verbreitungsgebiet
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Amerika, Europa, Asien
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Lebenserwartung
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5 Jahre
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IUCN
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Gering gefährdet (Juni
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Beschreibung
Das Mauswiesel, Kleine Wiesel, Hermännchen (Herter 1970, 1979), Zwerg- oder Kleinwiesel
(Mustela nivalis)
zählt innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora) und zur Familie der Marder (Mustelidae). Die von Carl v. Linne´ im Jahre 1766 beschriebene Marderart erreicht eine Kopfrumpflänge von bis zu 28 Zentimeter. Das Mauswiesel kann eine Schwanzlänge von 7 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu 130 Gramm erreichen. Weibchen werden etwas kleiner als die Männchen. Damit ist es die kleinste Tierart innerhalb der Ordnung der Raubtiere.
Die braune Körperoberseite wird durch eine gezackte Linie von der weißen Körperunterseite getrennt. Der Schwanz ist wie die Füße braun. Unterhalb des Mundwinkels ist ein ebenfalls brauner Fleck ersichtlich. Während den Wintermonaten kommt es zu einem Fellwechsel. Dabei ist das ganze Fell, einschließlich des Schwanzes und dessen Spitze, weiß. Im Gegensatz zum Hermelin, dessen Schwanzspitze schwarz ist. Zu diesem Fellwechsel kommt es jedoch nur in den nördlicheren Gebieten wie auch in den Hochgebirgen.
Von der IUCN wird das Mauswiesel als gering gefährdet (Low Risk) eingestuft (Stand Mai' 07). Durch die Zerstörung der Lebensräume sind die Bestände jedoch rückläufig.
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Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet der Mauswiesel liegt in Nordamerika, Europa und Asien. In Nordamerika erstreckt sich das Verbreitungsgebiet von Alaska über ganz Kanada. In Europa sind sie mit Ausnahme von Irland überall anzutreffen. In Asien sind sie in China, Japan, Korea und der Mongolei beheimatet.
Die Lebensräume der Mauswiesel besteht aus Grün- und Weinberglandschaften, Wiesen und Waldränder. Ihr Vorkommen besteht bis in Höhen von 3.000 M.ü.M. Mauswiesel gelten als tag- und dämmerungsaktive Tiere, sind jedoch auch bei Nacht noch anzutreffen. Als Unterschlupf dienen Felsspalten, hohle Baumstämme oder Steinhaufen.
Die Mauswiesel lebt einzelgängerisch. Nur während der Paarungszeit sind sie als Paare anzutreffen. Ansonsten leben sie in ihren Revieren, die bis zu 60 Hektar groß sein können. Sie sondern durch ihre Analdrüsen ein Sektret aus, womit sie ihre Reviere markieren.
Das Mauswiesel wird, je nach Forscher, in zwei bis zehn Unterarten aufgeteilt. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Verbreitungsgebiet.
Zum Beispiel:
Mustela nivalis nivalis
Mustela nivalis vilgaris
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Nahrung
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Hauptnahrung der Mauswiesel besteht aus Nagetieren. Weiter zu ihrer Nahrung zählen Vögel und deren Eier, Eidechsen und junge Hasen.
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Fortpflanzung
Während der Paarungszeit, die von März bis Oktober dauert, werden die Nester errichtet. Dazu werden verlassene Mäusenester verwendet, die mit Federn und Haaren ausgekleidet werden. In einigen Gebieten findet die Paarung das ganze Jahr hindurch statt.
Sind die Voraussetzungen günstig und findet sich genügend Nahrung, so bringt das Weibchen zwei Mal im Jahr zwischen drei und zehn Jungtiere zur Welt. Die Tragzeit dauert dabei zwischen 33 und 38 Tagen. Bei der Geburt sind die Jungen nackt und blind und wiegen kaum mehr als ein Gramm. Die Augen öffnen sie nach etwa einem Monat. Während weiteren zwei bis drei Wochen werden die jungen Mauswiesel von der Mutter gesäugt, ehe die Entwöhnung beginnt.
Nach der Paarung begibt sich das Männchen wieder in sein Revier. Das Weibchen ist alleine verantwortlich für die Aufzucht der Jungen. Die Geschlechtsreife erreichen sie bereits nach drei Monaten. Die Lebenserwartung liegt bei rund fünf Jahren. Leider überleben viele der Jungtiere das erste Jahr nicht. Sie fallen ihren natürlichen Feinden, zu denen unter anderem Greifvögel und Füchse zählen, zum Opfer. In Gefangenschaft liegt die Lebenserwartung bei acht bis neun Jahren.
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Weitere Infos
Das Mauswiesel (
Mustela nivalis )
in verschiedenen Sprachen:
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Mauswiesel
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Donnola
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Lumikko
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Least Weasel
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Wezel
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Vesslan
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Belette
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Comadreja
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Bayagi gelincik
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Literatur
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