Regenbogenboa
Epicrates cenchria

Aufgenommen im:
Fish-Point Uetendorf

Besonderes:
- - -

Fotograf:
Burkhard Marcel, Tierlexikon.ch

Autor des Datensatzes:
Burkhard Marcel, Tierlexikon.ch

Letzte Änderung:
18.05.2007


Steckbrief

Länge Bis 2,5 Meter
Fortpflanzung Lebendgebährend
Gewicht ca. 4,5 Kg
Nahrung Ratten, Mäuse, Vögel
Jungtiere / Gelege max. 30 Jungtiere
Tragzeit / Brutzeit
Lebensraum
Verbreitungsgebiet Mittelamerika
Lebenserwartung In Gefangenschaft bis 30 Jahre
   
IUCN Nicht gefährdet

Systematik

   
Stamm Chordatiere Chordata
Unterstamm Wirbeltiere Vertebrata
Klasse Reptilien Reptilia
Unterklasse Schuppenkriechtiere Lepidoauria
Ordnung Eigentliche Schuppenkriechtiere Squamata
Unterordnung Schlangen Serpentes
Familie Riesenschlangen Boidae
Gattung Schlankboas Epicrates
Art
Regenbogenboa
Unterart (en) Epicrates cenchria alvarezi
Epicrates cenchria assisi
Epicrates cenchria barbouri
Epicrates cenchria cenchria
Epicrates cenchria crassus
Epicrates cenchria hygrophilus
Epicrates cenchria maurus
Epicrates cenchria polylepis
Epicrates cenchria xerophilus


Beschreibung

Die Regenbogenboas (Epicrates cenchria) können eine Länge von bis zu 250 cm erreichen. Während die braune Regenbogenboa 250 cm messen kann, bringt es zum Beispiel eine rote Regenbogenboa (Epicrates cenchria cenchria ) auf 210 cm. Männchen sind stets kleiner als die Weibchen.

Die Haut schimmert farbig, woher sie auch ihren Namen haben. Diese Farben entstehen, weil sich auf den Schuppen kleine Riffeln befinden, die das Licht brechen und so schimmert die Haut in den Farben des Regenbogens. Die Regenbogenboa ist nicht giftig, sie gehört zu den Würgeschlangen. Das Gewicht liegt für eine Boa relativ tief. Nur gerade 4,5 Kg wiegt eine Regenbogenboa. Auch sonst ist sie nicht typisch gebaut wie eine Boa. Sie ist viel dünner als beispielsweise eine Königsboa.
Verbreitung

Die Heimat der Regenbogenboas ist Mittel- sowie Südamerika. Sie kommen z.B. in Costa Rica, Venezuela, Brasilien, Kolumbien sowie im nördlichen Argentinien vor. Dort bewohnen sie Sümpfe sowie Wälder. Sie leben sowohl auf Bäumen wie auch auf dem Boden.


Nahrung

Zur Nahrung der Regenbogenboas zählen Insekten,Vögel und kleine Säugetiere. Die Art wie sie ihre Beute erledigen entspricht dem Jagdverhalten anderer Boas. Zuerst überwältigen sie sie mit einem Biss und anschliessend umschlingt sie die Beute mit ihrem muskulösen Körper und verschlingt sie in einem Stück.

Fortpflanzung

Nach einer Tragzeit von ca. 120 Tagen bringt das Weibchen max. 30 Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt haben die Neugeborenen bereits eine Körperlänge von 50 - 65 cm. Während der Trächtigkeit nehmen die Regenbogenboas keine Nahrung zu sich. Die Jungtiere ernähren sich von Kleintieren, da sie große Beute noch nicht fressen können. Die Lebenserwartung liegt in der Gefangenschaft bei max. 30 Jahren.