Goldteju
Tupinambis nigropunctatus

Aufgenommen im:
ZOOMARKT KOONEN - Remscheid Lennep

Besonderes:
- - -

Fotograf:
Koethe Wolfgang, Wolfgangkoethe.de

Autor des Datensatzes:
Berns Wilfried, tiermotive.de

Letzte Änderung:
18.09.2006


Steckbrief

Länge ca. 120 cm
Fortpflanzung Eierlegend
Gewicht rund 4 Kg
Nahrung Insekten, Amphibien, Früchte
Jungtiere / Gelege 5 - 30 Eier
Tragzeit / Brutzeit
Lebensraum
Verbreitungsgebiet Südamerika
Lebenserwartung - - -
   
IUCN Nicht gefährdet

Systematik

   
Stamm Chordatiere Chordata
Unterstamm Wirbeltiere Vertebrata
Klasse Reptilien Reptilia
Unterklasse Schuppenkriechtiere Lepidoauria
Ordnung Eigentliche Schuppenkriechtiere Squamata
Unterordnung Schleichenartige Autarchoglossa
Familie Schienenechsen Teiidae
Gattung Großtejus Tupinambis
Art
Goldteju
Unterart (en) - - -


Beschreibung

Der Goldteju, der auch schwarzgelber Teju genannt wird, gehört innerhalb der Echsen zur Familie der Schienenechsen. Er erreicht eine Länge von bis zu 1,2 Meter sowie ein Gewicht von gut 4 Kg. Seine bläulich-schwarz schimmernde Haut ist mit gelben Querbändern durchzogen. Er hat einen kräftigen Schwanz, den er als Waffe gegenüber Feinden einsetzt. Einige Merkmale des Teju wie z.B. die lange Schnauze und die gespaltene Zunge lassen eine Verwandschaft mit den Waranen zu, mit denen er aber nicht weiter verwandt ist. Seine kräftigen Extremitäten enden in scharfe und starke Krallen, die er zum Klettern und zum Aufbrechen von Termitenbauten einsetzt.
Verbreitung

Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile von Südamerika. Insbesondere im nördlichen Südamerika ist er sehr weit verbreitet. Er ist sowohl im tropischen Regenwald als auch in Savannen und offenen Graslandschaften zu Hause und hält sich überwiegend im Unterholz auf.


Nahrung

Der Goldteju hat ein breites Spektrum dessen was er frisst. Neben Insekten, Amphibien und kleinen Echsen frisst er auch Früchte. Aber auch Eier und Aas werden nicht verschmäht. Es wurde beobachtet, daß er hauptsächlich in den frühen Morgenstunden auf Nahrungssuche geht. Größere Beutetiere packt er mit einem kräftigen Biss und schüttelt sie bis sie tot sind. Ist das Beutetier mundgerecht, so wird es im ganzen verschlungen. Ansonsten reißt er mundgerechte Stücke heraus.

Fortpflanzung

Goldtejus legen ihre Eier in Termitenbauten ab. Dabei reissen sie die Bauten mit ihren Krallen auf und legen ihre 5 bis 30 Eier dort ab. Die offene Lücke im Bau wird von den Termiten schnell wieder verschlossen. Nach rund 150 Tagen schlüpfen die Jungtiere und brechen den Termitenbau von innen her auf. Eine Brutpflege betreiben die Goldtejus nicht.