Von den Kranichvögeln (Meise, 1970 und 1980) soll hier, außer den bereits beschrieben Arten der stark existenzbedrohte Schreikranich (Defenders of Wildlife = DoW, 2010) besprochen erden.
• Beschreibung:
Der Schreikranich ist mit Abstand der größte Vogel Nordamerikas. Charakteristisch ist ein anatomisches Merkmal, nämlich die verlängerte, in Windungen befindliche und und teils in Hohlräumen des Sternums (Brustbein) gelegene Luftröhe. Das befähigt diesen Vogel, aus hier nicht besprochen physikalischen Gründen sehr laut zu „schreien“,was man besonders zur Brutzeit als schmetternde „Trompetentöne“ hören kann. Diese Töne, die kilometerweit zu vernhmen sind, klingen ertwa wie „krruu – krruuu“. Dieser Kranich ist ein ausgesprochener Zugvogel,der „Jahr für Jahr zwischen seinen Brutgebieten hin- und herpendelt. In keilförmiger Flugformation legen sie je nach Wind und Wetter 50 bis 800 Kilometer zurück und sind jeweils 2 bis 4 Wochen lang unterwegs (Kappeler, 1993). Der zum Zeitpunkt 1980 sorglich geschützte Restbestand dieser Zugvögel brütet im Wood – Bufallo – Nationalpark in Kanada und überwintert alljährlich im Aransas Wildlife Refuge ( Rückzugsgebiet wilder Tiere) an der Küste von Texas (Makatsch, 1970 und 1980). Heute leben insgesamt noch 500 Vögel dieser Art (DoW, 2010) und von der kanadischen Gruppe noch 216 Individuen (Wikipedia, 2010).
Sie besitzen ein weißes Gefieder mit einer roten Fläche auf dem Oberkopf und einen langen dunklen Schnabel (Wikipedia, 2010). Die hier genannte Enzyklopädie zeigt ein prägnantes Farbfoto eines adulten Schreikranich und der Kranichzüchter Lifka (2010) puplizierte über alle bekannten 15 Kranicharten und zeigt 7 hervorragende Farbaufnamen verschiedener Schreikraniche von einen Küken und mehreren Juvenilen sowie Adulten. Eine anschauliche Farbzeichnung findet sich bei Makatsch (1970 und 1980).
Verbreitungsgebiet / Lebensraum:
• Verbreitungsgebiet:
Kanada, Wisconsin (DoW, 2010) und Texas. Näheres siehe oben!
• Lebensräume:
Der Schreikranich lebt an Sümpfen, Mooren, Seen und anderen Feuchtgebieten (Kappeler, 1993)
Nahrung / Feinde:
• Nahrung:
Tierische Nahrung (s. Steckbrief!), die im flachen Wasser und in Feldern gesucht werden und Wasserpflanzen (Kappeler, 1993; Wikipedia,2010)
Fortpflanzung:
• Fortpflanzung:
Die Forpflanzung ist sehr ausführlich in der Tierdoku (2010) beschrieben, sodass der Leser darauf verwiesen wird. Nur kurz: Die Balz ist durch charakteristische Tänze gekennzeichnet.. Nach 2 bis 3 Tagen kommt es zum Geschlechsakt und es folgt der Nestbau vorwiegend in Sumpfgebieten, Verlandungszonen von flachen Gewässern. Von den Küken,die Nestflüchter sind, überlebt i.d.R. nur ein Junges.
Gefährdung:
• Gefährdung:
Da von den Schreikranichen nur noch wenige Hunderte leben,ist diese Art vom Aussterben bedroht und gilt nach der IUCN als stark gefährdet. Ausführlich beschreiben die DoW (2010) unter Zitat des online – Magazins „Wisconsin Rapid Tribune“ die extreme Gefährdung dieses Kranichs und die Strafverfolgung der Leute, die einen Schreikkranich in der Nähe von Cay- uga, Indiana, erschosseen. Eine Privatperson lobte zur Ergreifung des Täters oder der Täter zusätzlich zu der offiziellen Belohnung von $ 8 000 weitere 2 000 Dollar aus,also insgeamt $ 10 000!