Die Meerechse ist die einzige Echse, die sich von Algen (z.B.Tang) ernährt und sie unter oder über dem Wasser von Felsen abweidet. Sie kann daher tatsächlich als ein Seetier bezeichnet werden (Kästle, 1970 und 1980). Der Überschuß an aufgenommen Meerssalz wird durch Nasennebenhöhlen – Drüsen ausgeschieden. Kästle gibt an,dass 7 Unterarten existieren, von denen einige neben der düsteren Hautfarbe ein leuchtend rotes Paarungskleid besitzen.
Die Echse hat eine überwiegend graue bis graubraune Hautfarbe,wobei der rundliche Kopf deutlich heller erscheint. Der sehr lange Schwanz ist seitlich stark abgeflacht und dient diesem Leguan unter Wasser als Antriebs- und Steuerorgan. Sehr interesant ist,dass sich die Meerechse mit dem eng verwandten Drusenkopf paaren kann. Die danach sich entwickelnden Mischlinge (Hybriden) sind offensichtlich auch fortpflanzungsfähig (Tierdoku,b 2010).
Verbreitungsgebiet / Lebensraum:
• Verbreitungsgebiet:
Die Verbreitung und entspricht weitgehend den Drusenköpfen.
• Lebensräume:
Die Meerechse hält sich auf den Felsklippen am Meer auf (Tierdoku, 2010).
Nahrung / Feinde:
• Nahrung:
Diese ist als kennzeichnendes Charaktristikum bereits in der Beschreibung erwähnt. Die Tiere dieser Art können bis zu 20 Meter tief tauchen und bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben. Ein Tauchgang dauert in der Regel nur 10 Minuten. Nach der Nahrungsaufnahme sonnen sie sich auf den Felsen,um wieder auf „Betriebstemperatur“ zu kommen (Kästle, 1970 und 1980; Tierdoku, 2010).
Fortpflanzung:
• Fortpflanzung:
„Während der Forpflanzungszeit thronen die Männchen auf einem hervorrausragenden Steinblock und sameln mehrere Weibchen um sich.....und verteidigen sie heftig gegen Eindringlinge. Die Gegner messen ihre Kräfte,indem sie ihre Köpfe gegeneinanderstemmen und versuchen, den Wettbewerber vom Kampfplatz zu schieben“, so schildert es Kästle (1970 und 1980)
Vergleichbares teilt die Tiedoku (2010) mit und schreibt,dass während der Paarungszeit (Januar – April) die Männchen ihr Revier gegen Artgenossen verteidigen und sich sehr territorial verhalten. Auch das Paarungverhalten selbst verläuft –ähnlich dem Verhalten der Leguane vieler Arten – äußerst aggressiv. Nach der Ablage von 2 bis 6 Eier in ca. 40 bis 60 Zentimeter tiefe Erdgruben werden die sorgsam verschlossen.Die Jungen schlüpfen nach 90 bis 100 Tagen. Fressfeinde des Meerechsen - Nachwuchses sind vor allem Bussarde.