Krokodilwächter |
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Datum: Donnerstag, 16 Oktober 2008 10:55
![]() Allgemeine Beschreibung:Der Krokodilwächter (Pluvianus aegyptius) zählt innerhalb der Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes) zur Familie der Brachschwalbenartigen (Glareolidae) und zur Unterfamilie der Rennvögel (Cursoriinae). Er ist der einzige Vertreter in der Gattung der Krokodilwächter (Pluvianus) . Erstbeschreiber war Carl Linnaeus im Jahre 1758.Sie können eine Körperlänge von 22 Zentimeter, ein Gewicht von beinahe 100 Gramm und eine Flügelspannweite von über 50 Zentimeter erreichen. Der Kopf weist eine weiße Farbe auf und wird durch ein schwarzes Band erweitert. Der Scheitel ist ebenfalls schwarz. Der Hals, die Brust und der Bauch sind orange. Vom Auge über den Nacken bis zur Brust verläuft ein schwarzes Band. Die Deckfedern der Flügel, die eine dreieckige Form aufweisen, sind graublau. Die Unterseite der Flügel sind weiß und werden von einem schwarzen Band durchzogen. Die Beine sind, wie die Deckfedern, graublau. Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es in der Gefiederfarbe keine. Jungtiere sehen gleich aus wie die Alttiere, sind jedoch dunkler im Erscheinungsbild. Der Krokodilwächter hat seinen Namen, da er bei drohender Gefahr für die Krokodile diese durch unruhiges hin- und herlaufen warnt. Von der IUCN wird der Krokodilwächter als nicht gefährdet eingestuft (Stand Mai' 07). |
Verbreitungsgebiet / Lebensraum |
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Verbreitungsgebiet / Lebensraum:Das Verbreitungsgebiet des Krokodilwächters liegt in den tropischen Gebieten von Afrika. Verbreitet ist er von Senegal über Niger bis in den Sudan und von Tschad bis in den Kongo.Der Lebensraum besteht aus Feuchtgebieten wie Sümpfe. Es kommt vor, dass sie in der Nähe von menschlichen Siedlungen anzutreffen sind. Auffällig beim Krokodilwächter ist die Stellung der Flügel bei der Landung, die nicht zusammengeklappt sind, wie dies bei anderen Vogelarten der Fall ist, sondern ausgespreizt bleiben. Sie leben in kleinen Gruppen oder als Paare. Sie fliegen sehr tief und schnell, was ihnen den Vorteil bringt, sich von Feinden zu distanzieren. Krokodilwächter werden in zwei Unterarten eingeteilt, die sich durch ihr Verbreitungsgebiet unterscheiden:
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Nahrung |
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Nahrung:Hauptnahrung der Krokodilwächter besteht aus kleineren Weichtieren und Insekten. Gelegentlich frisst er auch tote Fische. Ebenfalls zur Nahrung zählen Pflanzensamen. |
Fortpflanzung |
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Fortpflanzung:Während der Paarungszeit, die an keine feste Jahreszeit gebunden ist, errichtet der Krokodilwächter ein Nest in einer Bodenmulde. Nester werden nicht speziell ausgepolstert, jedoch mit Sand bedeckt.Das Weibchen legt nach der Paarung zwischen zwei und vier Eier in das Nest. An dem Ausbrüten beteiligen sich beide Elternteile, indem sie sich auf den Sand setzen, der über den Eiern liegt. Der Sand dient sozusagen als Sonnenschutz, damit die Eier nicht zu warm werden. Um eine Überhitzung zu vermeiden, tränken die Krokodilwächter ihre Bauchfedern im Wasser, um so den Sand und somit die Eier zu kühlen. Nur während den kälteren Nachtstunden kommt es vor, dass die Altvögeln ihre Eier freilegen. Kurze Zeit nach dem Schlüpfen verlassen die Küken das Nest. Küken tragen ein sandfarbenes Dunenkleid, was ihnen bei drohender Gefahr das Leben retten kann, indem sie von den Eltern mit Sand zugeschüttet werden. Die Geschlechtsreife erreicht ein Jungvogel nach etwa einem Jahr. |
Systematik | ||||||||||||||||||||||
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Systematik
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Literatur |
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Galerie |
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Der Krokodilwächter (Pluvianus aegyptius) zählt innerhalb der Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes) zur Familie der Brachschwalbenartigen (Glareolidae) und zur Unterfamilie der Rennvögel (Cursoriinae).
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Steckbrief |
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Datum: Donnerstag, 16 Oktober 2008 10:55
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Informationen |
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Datum: Donnerstag, 16 Oktober 2008 10:55
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